Vaca Loca (Iris Rossbach, 2013)

Für 2-6 Spieler ab 8 Jahren
Autor: Iris Rossbach
Verlag: Zoch
Spieldauer: ca. 15 Minuten


Verlags-Beschreibung:

„Vaca Loca“ – die verrückte Kuh strandet auf dem Planeten Erde

Lust auf Aliens? Ein außergewöhnliches Reaktionsspiel für die ganze Familie ist „Vaca Loca“ mit Außerirdischen. Das Raumschiff „Vaca Loca“ mit seinen schräg anmutenden Weltraumreisenden ist nach einer ausufernden Weltraumparty auf der Erde gestrandet. Dabei sind die Aliens gehörig durcheinandergeraten. Nur die schnelle Hilfe irdischer Familien kann die sympathischen Außerirdischen retten. Die verrückten, fremden Planeten haben es der Autorin angetan. „Vaca Loca“ ist das zweite veröffentlichte Spiel von Iris Rossbach. Ihr Erstlingswerk „Mucca Pazza“ wurde dieses Jahr prompt „zum Kinderspiel des Jahres nominiert“.

Unter 60 verdeckten Bildkärtchen haben sich 20 Außerirdische versteckt. Dreigeteilt liegen sie da: Kopf, Körper und Beine an verschiedenen Plätzen. Nacheinander werden die Bildkärtchen aufgedeckt. Sind alle drei Körperteile zu sehen, ist Schnelligkeit gefragt, um diesen Alien zu bekommen. Wer die meisten fremden Wesen gesammelt hat, geht als Sieger aus dem Spiel.

„Vaca Loca“ ist ein originelles und zugleich kommunikatives Spiel für drei bis sechs Spieler ab acht Jahren von Iris Rossbach, aus deren Feder auch die Grafik des Spiels stammt. Geeignet für Familien, die als Erdlinge Lust auf Aliens haben.

Quelle: www.zoch-verlag.de © ZOCH Verlag


unser Spielgefühl:

Im Grunde haben wir mit „Vaca Loca“ nichts Neues vor uns. Viele verdeckte Karten auf dem Tisch, umdrehen, usw… das ist doch wie „Memory“! – Eigentlich schon, aber auch nicht so direkt. Während ich beim Klassiker aus unseren Kindertagen immer alleine an der Reihe bin, und mich auf das Suchen von Paaren beschränke, ist es bei „Vaca Loca“ hingegen interaktiver. Hier ist eine schnelle Auge-Hand-Koordination gefragt, denn sobald der Kopf eines Aliens aufgedeckt wird, von dem schon Beine und Rumpf ausliegen, darf jeder Spieler versuchen so schnell wie möglich mit der Hand auf den Kopf zu klatschen. Und nur wer den Kopf als Erster erwischt, der bekommt den Alien und legt diesen vor sich aus. Wer aber ein falschen Kopf oder das falsche Körperteil klatscht, der bekommt einen Minuspunkt. Ein weiterer Unterschied zum Original ist, das alle bereits aufgedeckten Karten offen liegen bleiben. Dies führt dazu, dass das Spiel an Tempo zunimmt.

Zugegeben, ich bin nicht der Memory-Fan, aber „Vaca Loca“ hat mir Spaß gemacht. Vielleicht lag es am „Abklatschen“ der Karten, oder am Tempo des Spiels, oder an der Kombination von beidem. Genau kann ich es aber nicht sagen.

Bleibt noch der Test in der „Zielgruppe“. Laut Verlag ist es kein Kinderspiel, sondern ein Familienspiel. Flux die Familie zusammengetrommelt, das Spiel erklärt, und ab! – Fazit: Schmerzen! Zwar war ich auch mit der Familie schnell, aber mein Sohn war härter im „Abklatschen“! Dennoch, Spaß hat’s gemacht und die Familientauglichkeit konnte bestätigt werden.

Zusammenfassend können wir folglich nur positiv urteilen. Material und Regeln sind einwandfrei, die grafische Gestaltung ist super (und lustig). Der Spielmechanismus ist im Vergleich zum Original-Suchspiel erfrischend anders und lädt zur Revanche ein.

„Vaca Loca“ – die Aliens aus der fliegenden Zitruspresse – Ein Familienspiel das Spaß macht.


Wertung:

Spielspaß 2,0
Material 1,5
Regeln 1,5

Über unseren Wertungsschlüssel


© 08.01.14 Oliver Sack
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Vielen Dank an den Zoch-Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.
Abbildungen der Spiele und Regelauszüge © Zoch / Foto: Oliver Sack