Aufbruch der Händler (2011)

Die Siedler von Catan - Aufbruch der Händler

(2009)
Handelswege gab es bereits in der Jungsteinzeit. Damals richteten sich die unbefestigten Naturwege noch nach der Topographie und Geologie der Landschaft und oft auch nach dem Wildwechsel der Tiere. In der Römerzeit folgten künstlich angelegte Straßen.

Zunächst als Aufmarschwege der römischen Legionen geplant, dienten sie später zunehmend dem Handel. Als ältester Handelsweg gilt die Bernsteinstraße, bekannt sind auch die Salzstraßen. Das neue Catan-Spiel lädt dazu ein, die Handelsrouten des späten Mittelalters und deren Verknüpfungen zu entdecken und gewinnbringend für sich zu nutzen.



Der Spielplan zeigt ein Europa, das aus fünf verschiedenen Landschaften zusammengesetzt ist: Wälder, Weideland, Ackerland, Gebirge und Salzgärten.

Jeder Spieler ist Repräsentant eines Handelshauses und startet mit drei Kontoren. Aus den Landschaften um die Kontore bezieht man seine Einkünfte. Um zu einem weiteren Kontor zu kommen, muss man einen Händler anwerben und losschicken, damit er einen geeigneten Platz sucht. Jedes neue Kontor bringt eine neue Ladung Handelswaren, die per Händlerkarren an fremden Kontoren abgeladen werden soll. Dafü
r wird der Karren über Handelswege gesteuert. Benutzt man einen fremden

Handelsweg, heißt es zahlen. Da jedes Kontor nur eine Ladung Waren aufnehmen kann, sollte man sich sputen. Wer alle Kontore und Warensteine losgeworden ist, gewinnt.


Bei Catan - Aufbruch der Händler handelt es sich um eine leicht abgewandelte Adaption des erfolgreichen US-Catan-Spiels „Trails to Rails“ auf Europa. Das Spielkonzept wurde hierbei originalgetreu übertragen, das Spielgefühl ändert sich jedoch, da die US-typische Ost-West-Bewegung einem zentralen Start auf der Europa-Karte mit Ausbreitung in alle Richtungen weichen musste.


26.09.2011 (c) Oliver Sack

Quelle: Pressemitteilung Kosmos-Verlag