Zum Kuhkuck (Reinhard Staupe, 2014)

Für 2 Spieler, ab 8 Jahren
Autor: Reinhard Staupe
Verlag: NSV
Spieldauer: ca. 15 Minuten


Verlagsbeschreibung:

Beide Spieler sammeln Karten, je mehr desto besser. Noch eine und noch eine, aber Vorsicht: Zieht man eine der 5 Stromkarten, ist alles wieder futsch. Dumm gelaufen und verdammt ärgerlich! Zum Kuhkuck ist ein genial einfaches wer-riskiert-es-am-längsten- Spiel. Glück muss man haben. Und nicht zu gierig sollte man sein. Hochspannung und Herzklopfen sind garantiert.
 

Quelle: PM NSV Verlag


Spielablauf:

Zunächst werden alle Karten gemischt und auf dem Tisch verdeckt verteilt – fertig, aufgebaut. Nun wird nichts anderes getan, als abwechselnd eine Karte auf die Hand zu nehmen. Sobald ein Spieler fünf Karten auf der Hand hat, kann er, anstatt weitere Karten zu ziehen, seine Kartenhand werten, er muss aber nicht. Hat ein Spieler gar 20 Karten gesammelt, so muss er in jedem Fall werten. Das Problem ist nur, das sich ein paar (5) ganz miese Karten im Spiel befinden. Zieht man eine dieser Karten auf, so ist die ganze Hand wertlos und wandert sofort auf den Ablagestapel. Das Spiel endet, sobald ein Spieler fünf Wertungen vorweisen kann. Das ist eigentlich schon alles.
 


Unsere Eindrücke:

Uns wurde das Spiel vom Autor Reinhard Staupe auf der Spiel’14 in Essen vorgestellt. Kompliziert klang es nicht, sodass wir sofort vor Ort die erste Partie absolvierten. Und, es gefiel sofort.

Ein richtig schönes unkompliziertes Zockerspiel. Noch am selben Abend haben wir es mit Freunden (Wenigspieler) ausprobiert. Egal in welcher Besetzung, es machte allen sofort Spaß. Und, es ist eigentlich erschreckend zu beobachten, wie wenig man sich selbst im Griff haben kann. Der Mensch ist gierig! Statt rechtzeitig aufzuhören, Karten zu ziehen, riskiert man ein ums andere Mal alles. Und das nur aus reiner Gier – den hier ist manchmal weniger tatsächlich auch mal mehr.

Zum Abschluss haben wir dann das Spiel, welches für zwei Spieler konzipiert ist, zu dritt probiert. Wir waren der Meinung, rein vom Gefühl, dass das funktionieren müsste. Und es funktioniert! Wir sind sogar der Meinung, das es zu dritt einen Tick taktischer wird. Daher denken wir, dass man mit zwei Spielen auch sehr gut zu viert spielen kann. „Zum Kuhkuck“ ist ideal als Aufwärmer, und ein wunderschönes Selbst-Ärger-Spiel. Uns hat’s mega-gut gefallen.

In diesem Sinne, ich will noch eine ziehen … und noch eine … und, eine geht noch, … MIST !


Wertung:

Spielspaß 1,5
Material 1,5
Regeln 1,5

Über unseren Wertungsschlüssel


© 20.10.14 Oliver Sack
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Vielen Dank an NSV, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.
Abbildungen der Spiele und Regelauszüge © NSV / Foto: Oliver Sack