Make ’n’ Break-Party (Ravensburger, 2012)

Für 3-9 Spieler ab 10 Jahren
Autor: Arno Steinwender, Wilfried Lepuschitz
Spieldauer: ab 30 Minuten


Verlags-Beschreibung:

Steine, die Stimmung machen

Ob auf Hütte, Fete oder Klassenfahrt: „Make ’n’ Break Party“, die vierte Variante des beliebten Aktionsspiels mit den Bausteinen, bringt jetzt ganze Teams in Partylaune. Die einen bauen mit verbundenen Augen oder nach verbaler Beschreibung verrückte Figuren. Die anderen drücken die Stoppuhr, fiebern mit und kontrollieren das Ganze. Welches Team die meisten Bau-Aufgaben in der vorgegebenen Zeit schafft, gewinnt das Spiel und alle haben ihren Spaß.

Zehn Bausteine aus Holz, vier Disziplinen und die Stoppuhr rattert unüberhörbar: In der Party-Version von Make ’n’ Break können zwei oder drei Teams gegeneinander antreten – natürlich unter verschärften Bedingungen. Zum Beispiel lautet eine: Bauen nach Beschreibung. Hier hat nicht der Baumeister den Plan, sondern ein anderer Teamplayer, der umso besser erklären muss, was der andere bauen soll. Das gegnerische Team passt auf, ob das Gebäude vorlagegerecht gerät. Kniffliger wird die Aufgabe mit Tabuwörtern, die bei der Beschreibung der Bauwerke partout nicht fallen dürfen. Oder wie wär‘s mit der coolen Augenbinde für den Baumeister? Das erfordert ganz schön Fingerspitzengefühl. Gipfel der gehobenen Make ’n’ Break-Baukunst ist es, Begriffe wie „Kugelschreiber“ oder „Fernseher“ mit den Klötzchen darzustellen, entsprechende Gestik und Mimik inbegriffen. Da sind die Lacher garantiert! Je mehr Bau-Aufgaben ein Team in der vorgegebenen Zeit erledigt, umso weiter stürmt seine Figur auf dem Parcours des Spielplans voran. Hat ihn die erste einmal umrundet, entbrennt ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bis alle Teams gleich oft an der Reihe waren. Wer dann immer noch führt, hat das Spiel gewonnen - und die Ehre als bestes Make ’n’ Break-Partyteam.

Quelle: Presse-Mitteilung Ravensburger Verlag


Unsere Erfahrung:

Wenn wir uns mit Freunden oder unserer Testgruppe zum Spieleabend treffen, ist eigentlich immer viel Spaß, und keine Langeweile dabei. Wenn dabei mal ein Spiel nicht so gut ankommt, ist’s nicht weiter schlimm, auch wenn es die finale Testpartie ist.
Anders war es an Silvester 2012. Wir waren bei Freunden eingeladen, und um das Mitbringen von guten Party-Spielen gebeten worden. Sofort war klar, dass wir unsere Gastgeber nicht mit einem blamablen Spiel enttäuschen wollten. Aufgrund der positiven Erfahrungen aus den ersten Tests haben wir uns entschieden, unter anderem auch „Make ’n’ Break-Party“ mitzunehmen. Wir waren uns fast sicher, dass wir mit dieser Entscheidung nicht viel falsch machen konnten. Nach der Begrüßung und dem obligatorischen Raclette ging es dann auch sofort los.
Bereits ab der ersten Runde war klar, wir hatten einen Volltreffer gelandet. Drei Zweierteams waren wir, und die Mischung war fast explosiver als Feuerwerk. Die ersten Aufgaben nach den bekannten Regeln waren schnell abgearbeitet. Dann ging’s richtig zur Sache. Bauwerke erklären mit Tabuwörtern oder gar mit verbundenen Augen bauen, brachte die Stimmung schnell auf 100 % Spaß. Die Teams konnten es gar nicht erwarten, selbst wieder aktiv zu sein.
Als dann auch noch die Aufgaben mit den „besonderen“ Bauwerken kamen, bei denen einer einen Begriff baut und der Teampartner versucht diesen zu erraten, war der Erfolg von „Make ’n’ Break-Party“ in dieser Runde besiegelt. Persönlich bleibt für mich nur die Frage, wie mein Sohn angesichts von einem lila Zylinder, flankiert von zwei grünen, flachen Bauklötzen innerhalb von 0,5 Sekunden spontan auf „Hotdog“ kommt – dies wird, zumindest mir, ein Rätsel bleiben!


unser Fazit:

Mal abgesehen davon, dass Männer nicht mit verbundenen Augen bauen können, und Frauen eine mitunter eine merkwürdige Fantasie haben (um es mal jugendfrei auszudrücken), ist „Make ’n’ Break-Party“ ein toller Party-Spaß für drei oder vier Zweierteams.

Wer also auf der Suche nach einem coolen Partyspiel ist, der sollte sich „Make ’n’ Break-Party“ auf jeden Fall anschauen. Es lohnt sich.


Wertung:

Spielspaß 1,5
Material 1,5
Regeln 1,5

Über unseren Wertungsschlüssel


© 02.01.13 Oliver Sack
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Vielen Dank an den Ravensburger, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.
Abbildungen der Spiele und Regelauszüge © Ravensburger Verlag