Land unter (NSV, 2012)

Für 3-5 Spieler ab 10 Jahren
Autor:Stefan Dorra
Spieldauer: ~20 Minuten
 

Bereits 1997 erschien „Land unter“, damals noch unter dem Namen “Zum Kuckuck” bei F.X. Schmid. 2001 wurde es dann erstmals als “Land unter” bei den Berliner Spielkarten veröffentlicht. 2002 wechselte “Land unter” zu Amigo. Seit 2013 ist es beim Nürnberger Spielkartenverlag in der Serie „Modern Classics“ im Handel.


Verlags-Beschreibung (NSV):

Welle für Welle werden die armen Schafe auf der Leuchtturminsel zusammengetrieben. Wer nicht in den Fluten versinken möchte, muss ordentlich strampeln - und hin und wieder einen Rettungsring opfern. Sehr zur Freude der lieben Mitspieler.

Quelle: NSV Verlag


Verlags-Beschreibung (Amigo):

In jeder Runde bieten die Spieler verdeckt mit ihren „Wetterkarten“ um zwei offenliegende „Flutkarten“. Wer den höchsten Wert legt, nimmt sich die niedrigere der beiden Karten. Die verbleibende Karte erhält der Spieler mit dem zweithöchsten Wert. Wer nun vom höchsten Wasserstand bedroht ist, muss eine seiner „Rettungsringkarten“, die jeder Spieler zu Beginn erhalten hat, umdrehen. Haben alle ihre „Wetterkarten“ ausgespielt, endet ein Durchgang. Ungenutzte Rettungsringe und der niedrigste Wasserstand bringen Punkte. Wer meint, er habe nur deshalb verloren, weil die Mitspieler bessere Karten hatten, hat bei Land unter die Chance, dies auch zu beweisen. Denn nach jedem Durchgang werden die Karten an den linken Nachbarn weitergegeben, sodass jeder einmal mit den Karten der Anderen spielt.

Quelle: Amigo-Spiele


Spielablauf:

Jeder Spieler bekommt 12 Handkarten und eine bestimmte Anzahl Karten mit Rettungsringen. Pro Runde werden zwei sog. „Flutkarten“ (Werte 1 bis 12) aufgedeckt. Jeder Spieler legt verdeckt eine seiner 12 Wetterkarten (Werte 1 bis 60) vor sich ab. Anschließend werden diese Karten gleichzeitig aufgedeckt. Der Spieler, der die höchste Karte ausgespielt hat, muss sich die niedrigere der beiden Flutkarten nehmen und offen vor sich ablegen. Der Spieler mit der zweithöchsten Karte muss sich die verbleibende Flutkarte nehmen und ebenfalls vor sich ablegen. Die Karten werden immer auf eventuell vorhandene Karten gelegt, denn nur die Oberste zählt. Wer jetzt, von allen Spielern die höchste Karte vor sich liegen hat, einen Rettungsring opfern. Es werden 12 Runden gespielt. Jeder Rettungsring zählt am Ende einen Punkt. Wer nach mehreren Runden die meisten Punkte hat, gewinnt.

Die richtige Karte zum richtigen Zweck – darauf kommt es an.
 

Quelle: www.nsv.de © Nürnberger Spielkarten-Verlag


Fazit:

Einfaches und lustiges Kartenspiel mit Ärgerpotenzial.

Wer die Gelegenheit hat, sollte es ruhig mal ausprobieren. Aufgrund der handlichen Größe auch ideal als kleines Geschenk oder Mitbringspiel.


Wertung:

Spielspaß 2,5
Material 1,5
Regeln 1,5

Über unseren Wertungsschlüssel


© 05.03.13 Oliver Sack

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Vielen Dank an den NSV-Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.
Abbildungen der Spiele und Regelauszüge © NSV Verlag / Foto: Oliver Sack
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