The Game Extreme (S.Benndorf/R.Staupe, 2016)

für 1 - 5 Spieler, ab 8 Jahren
Autoren: Steffen Benndorf, Reinhard Staupe
Illustration: Oliver Freudenreich
Verlag: Nürnberger-Spielkarten-Verlag
Spieldauer: ca 20-30 Minuten
Platzbedarf: ca 45x25cm
 


Verlags-Beschreibung

Alle gemeinsam gegen das Spiel – mit dieser faszinierenden Aufgabe hat „The Game“ (nominiert zum Spiel des Jahres 2015) in Windeseile hunderttausende Fans erobert. Ein Sieg gegen das Dunkle ist schwer, aber nicht unmöglich.

Nun folgt mit „The Game Extreme“ die ultimative Herausforderung. Insgesamt 28 neue Befehle, die strikt befolgt werden müssen, schicken das Team auf eine Mission impossible.


Quelle: PM, NSV, Sept. 2016


(Unsere Rezension zu „The Game“ gibt’s hier … )


Was der Pragmatiker wissen möchte

Noch krasser, noch schwerer, aber machbar!


Unser Spielgefühl

Eigentlich ist „The Game Extreme“ wie das bekannte „The Game“ von 2015. Es gilt, wie gehabt, die 98 Karten (von 2-99) komplett auf die 4 Stapel abzulegen. Dabei wird immer aus der Hand gespielt und am Zugende die Kartenhand (6-8 Karten, je nach Spielerzahl) wieder aufgefüllt. Durch die Sonderkarten („Befehle“) geraten die Spieler jedoch viel mehr unter Druck. Sonderkarten sind eigentlich ganz normale Karten mit einer Zahl darauf. Zusätzlich ist jedoch noch ein Befehl (Symbol) aufgedruckt. Dieser Befehl MUSS auch ausgeführt werden. Es sind folgende Sonderkarten (28), die einem das Leben so schwer machen können:

  • „Stop“-Karte – wird sie ausgespielt, ist der Spielzug sofort vorbei. Dies kann gelegentlich sogar hilfreich sein.
  • „Totenkopf“-Karte – diese Karten müssen noch im selben Spielzug abgedeckt werden.
  • „3!“-Karten – Das Ausspiel-Limit steigt von 2 auf 3 Karten, die ein Spieler ablegen muss.
  • „Nicht sprechen“-Karten – wird eine dieser Karten ausgespielt, darf solange nicht gesprochen werden, bis die Karte abgedeckt wird.
  • „keine 10“-Karte – solange diese Karte offen liegt, sind 10-er Sprünge tabu.
  • „alles auf einen“-Karte – liegt diese Karte offen, müssen alle Karten auf einen, beliebigen, der 4 Stapel gelegt werden.
  • „Zieh 1“-Karte – Beim Nachziehen darf die Kartenhand nicht aufgefüllt werden, sondern nur 1 Karte nachgezogen werden. Wir diese Karte abgedeckt, kann die Kartenhand ganz normal aufgefüllt werden.


Wir haben unsere erste Extrem-Partie zu zweit gespielt, da wir in letzter Zeit das Ur-„The Game“ oft für uns entscheiden konnten. Schnell war allerdings klar, das uns die neuen Sonderkarten einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen würden. Es sah zwischenzeitlich sogar danach aus, mit rund 30 Restkarten zu verlieren. Das wäre echt peinlich gewesen. Doch glücklicherweise kamen die Karten vom Nachziehstapel plötzlich besser, brauchbarer. Am Ende waren wir froh, unsere Kennenlern-Partie mit „nur“ 14 Restkarten zu verlieren. Die Sonderkarten haben uns zwar selten, aber wenn dann heftig erwischt.

Grundsätzlich wird das Spiel schwerer und herausfordernder.

Aber, „The Game Extreme“ kann auch ganz „normal“ gespielt werden. In diesem Falle werden einfach die Sonderkarten ignoriert.


Fazit

Wer „The Game“ mag, wird in „The Game Extreme“ eine neue Herausforderung finden. Wer „The Game“ bereits hat und der Meinung ist, seine Karten seien „abgespielt“, der kommt an „The Game Extreme“ als Ersatzbeschaffung ohnehin nicht vorbei. „The Game Extreme“ ist für uns eine gelungene Variante und ein würdiger Nachfolger.


© 03.10.16 Oliver Sack
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Abbildungen der Spiele und Regelauszüge © NSV / Foto unten: Oliver Sack


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