Heckmeck am Bratwurmeck (Zoch)

Beschreibung:

Ein Spiel für 2-7 Spieler ab 8 Jahren

„Heckmeck am Bratwurmeck“, eine kleine Schachtel des Zoch-Verlages mit witzigem Titelbild, darin 16 weiße „Domino-Steine“ bedruckt mit Zahlen (von 21 bis 36) und roten Würmern (1 bis 4). Dazu noch 8 Würfel, mit den Würfelaugen 1 bis 5, und statt der „6“, sind ebenfalls rote Würmer aufgedruckt. Mehr Material ist, neben der Spielanleitung nicht in der kleinen Spielschachtel, aber mehr Material wird auch nicht benötigt.

Die Steine werden der Reihe nach in der Tischmitte ausgelegt, die 8 Würfel bekommt der Startspieler (wie so häufig, der Jüngste). Schon kann es losgehen. Der Spieler würfelt, wählt einen Würfelwert aus, und muss alle Würfel diesen Wertes zur Seite legen. Mit dem Rest darf er noch mal Würfeln, um wieder eine beliebige Anzahl Würfel zur Seite zu legen. Dabei gilt jedoch folgende Regel:

Der Spieler legt z.B. nach dem ersten Wurf 3 Würfel mit der Zahl 5 beiseite. Im zweiten Wurf, die 2 mit dem roten Wurm. Die 3 verbleibenden Würfel zeigen nach deren Wurf nun: 3-5-Wurm. Es ist nun nicht erlaubt, die 5 oder den Wurm beiseite zu legen, da diese Werte bereits „verbraucht“ wurden. Der Spieler muss aber mindestens 1 Würfel beiseite legen, und entscheidet sich für den Würfel mit dem Wert 4. Ein Wurm entspricht 5 Augen, so dass der Spieler nun insgesamt 3x5 + 2x5 + 1x4 = 29 Augen vor sich liegen hat. Er entscheidet sich, mit den 2 verbleibenden Würfeln nicht mehr zu würfeln. Mit seinen 29 Augen, kann sich der Spieler nun den Stein mit der Zahl „29“ aus der Tischmitte nehmen, und offen vor sich ablegen. Anschließend gibt er die Würfel an den nächsten Spieler weiter. Dieser versucht nun seinerseits soviel Augen wie möglich zu erzielen, um sich ebenfalls eine Wurmportion zu sichern.

Sobald ein Spieler seine 2. Wurmportion ergattert hat, legt er diese offen auf die bereits ausliegende. Dadurch ist die unten liegende Portion „gesichert“ – vorerst jedenfalls. 



Es kann vorkommen, dass keine, der gewürfelten Augenzahl entsprechende, Portion mehr in der Tischmitte ausliegt. In diesem Fall darf der Spieler sich die nächst kleinere Portion nehmen. Hat aber der Spieler z.B. 22 Augen vor sich liegen, und ein anderer Spieler hat den Stein mit der Zahl „22“ vor sich, oben auf seinem Stapel liegen, darf er diesem Spieler diese Portion abnehmen.

Auf diese Art reduziert sich nicht nur die Anzahl der Steine in der Tischmitte, sondern auch die Anzahl der Steine, die jeder vor sich liegen hat ändert sich permanent.

Kommt es vor, dass ein Spieler keinen Würfel bei seinem Wurf beiseite legen kann, weil er alle gewürfelten Werte bereits aussortiert hat, so ist der Wurf ungültig, und der Spieler muss den obersten Stein seines Stapels in die Tischmitte zurücklegen, und der noch ausliegende größte Wert wird aus dem Spiel genommen.

Ein Wurf ist ebenfalls ungültig, wenn es dem Spieler nicht gelungen ist, mindestens 1 Würfel mit Wurm beiseite zu legen, oder der Spieler in Summe eine zu geringe Augenzahl gewürfelt hat.

Das Spiel endet, sobald alle Steine aus der Tischmitte verteilt sind. Die Spieler zählen die roten Würmer auf ihren gesammelten Steinen und wer die meisten Bratwürmer ergattert hat, gewinnt das Spiel.

FAZIT:

„Heckmeck am Bratwurmeck“ ist im wahrsten Sinne „klein aber fein“ und wer beim Autor Reiner Knizia befürchtet, es würde sich um ein hoch komplexes Spiel handeln, der wird sich wundern wie schnell er die Regeln verstanden hat. „Heckmeck“ ist kein kompliziertes, aber auch nicht anspruchsloses Spiel, macht aber einen Riesenspaß und kann in einer geselligen Runde leicht zu einem abendfüllenden Würfelspaß werden. Nur als 2 Personenspiel ist „Heckmeck“ nicht sonderlich geeignet, es sollten schon mindesten 3, besser 5 Spieler sein, um den vollen Spaß beim Spielen zu genießen.

„Heckmeck am Bratwurmeck“ ist auf jeden Fall eine Kauf-/Schenkempfehlung für alle die kurzweilige Spiele in geselliger Runde lieben. Es eignet sich gleichermaßen als Absacker und als Aufwärmer für einen Spieleabend mit Familie und/oder Freunden. Grafische Gestaltung und die Qualität des Spielmaterials sind bestechend und der schnelle Einstig ins Spiel ist garantiert. Und obwohl Würfelspiele meistens recht glückslastig sind, bietet „Heckmeck“ immer noch genügend taktischen Spielraum für Strategen.

Unsere Wertung:


© Oliver Sack, 09. Juni 2007



Quelle: Zoch Verlag
Abbildungen der Spiele und Regelauszüge © Zoch Verlag
Vielen Dank an ZOCH für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars

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