Hoppladi Hopplada (Zoch, 2009)

Beschreibung:

Ein Spiel für 2-7 Spieler ab 8 Jahren, Spieldauer ca. 20-30 Minuten

Tommy Has, Bürgermeister von Bunny Hill, schlägt Alarm.
In den Ställen seiner Stadt ist Full Has – und die Zahl der Hasardeure ist dramatisch gestiegen.
Für mehr und mehr Hasen gibt es keine Arbeit mehr – weder im noch auf dem Bau. Zum Glück hat Uschi Has aus Hasablanca einen hastigen Aufruf gestartet: Sie benötigt 333 Langohren zum Bau ihrer neuen Hasienda. Geschickt im Stallhochbau müssen sie sein und eine glückliche Hasenpfote beim Würfeln haben.
Hastalavista!

Quelle: Pressemitteilung Zoch-Verlag

FAZIT:

Der Zoch-Verlag und Family-Games, haben eine Neuerung für die Heckmeck-WM (Wurm-Meisterschaft) 2009 angekündigt. Es soll dieses Jahr einen Triathlon geben mit „Heckmeck am Bratwurmeck“, „Sushizock im Gockelwock“ und „Hoppladi Hopplada“. Grund genug für uns, das 2008 erschienene Spiel „Hoppladi Hopplada“ von Markus Kropf mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Spiel selbst ist wie seine beiden „Vorgänger“ sehr leicht zu erlernen und bietet eine sehr übersichtliche Spielanleitung mit Beispielen und einer Kurz-Regel.

Das Spiel im Überblick:
Zum Spiel gehören 7 Würfel, mit folgenden Symbolen:
a) Möhre
b) Hase
c) 2 Hasen (in einem Stall)
d) Stall für 3 Hasen
e) Stall für 4 Hasen
f) Stall für 5 Hasen
Der Spieler der an der Reihe ist, wirft zu Beginn alle 7 Würfel. Liegt dann min. 1 Hase auf dem Tisch, so legt der Spieler diesen auf die Seite. Dieser Hase ist 1 Punkt wert. Liegen 2 Hasen aus, so dürfen diese beiden Hasen gestapelt beiseite gelegt werden und zählen dann 10 Punkte. Anschließend darf der Spieler die verbleibenden Würfel erneut werfen. Dies geht so lange, bis der Spieler entweder zufrieden ist und aufhört, oder er keine Würfel mehr beiseite legen kann. Und Achtung, um Hasen-Würfel stapeln zu können, müssen diese in einem Wurf fallen! Hasen später zu stapeln geht also nicht. Hat ein Spieler alle Würfel mit Hasen beiseite gelegt, werden die bisher erzielten Punkte „gespeichert“ und der Spieler darf erneut alle 7 Würfel werfen. Hört der Spieler hingegen auf und ist zufrieden, werden seine erzielten Punkte in die Wertungstabelle geschrieben und ggf. aufaddiert. Wer zuerst 333 Punkte auf seinem Konto hat, gewinnt.

Aber! Da sind ja noch die Würfel mit den Hasenställen – diese dürfen ebenfalls beiseite gelegt werden, aber immer schön einer nach dem anderen, und nur wenn mindestens ein Hase auf den Hasenstapel gelegt werden kann. Als Besonderheit gilt hier der „Doppelhase“. Dieser kann entweder als 2 Hasen oder als 2er-Stall gewertet werden. Wirft der Spieler, nachdem er bereits Hasen und einen 2er-Stall beiseite gelegt hat, erneut mindestens 1 Hase und einen 3er Stall, so darf er diesen 3er-Stall auf den 2er-Stall legen. (Mit dem 4er- und 5er-Stall wird ebenso verfahren.)
Hat nun der Spieler Ställe ausliegen und Hasen ausliegen, kann er, wenn er keine Würfel mehr zur Verfügung hat, alle beiseite gelegten Hasen aufnehmen und erneut würfeln, bis der Spieler … ja, bis der Spieler entweder genug hat oder „verzockt“! – Dann sind alle Punkte weg.
Jetz aber zurück zu den Ställen, wozu brauche ich diese? – Die Antwort darauf ist leicht. Die Ställe dienen als Multiplikator für beiseite gelegte Hasen, ganz einfach. Wer also Hasen im Wert von z.B. 17 Punkte gesammelt hat und einen Stapel mit 2er, 3er und 4er-Stall besitzt, der kann nun diese 17x4 = 68 Punkte auf sein Konto schreiben lassen und seine Runde ohne die evtl. übrigen Würfel zu werfen, beenden.
Und jetzt kommt der Clou: Der nachfolgende Spieler kann entscheiden, ob er mit allen 7 Würfeln werfen möchte oder nur mit den verbliebenen Würfel. Entscheidet sich der Spieler die verbliebenen Würfel von Vorgänger zu nehmen, so kann er jetzt auch das Ergebnis des Spielers mitnehmen um darauf aufzubauen. In unserm Beispiel könnte er die 17 Hasen und 4 Ställe übernehmen. Fällt jetzt mit den verbliebenen Würfel noch ein Hase, so kann der Spieler jetzt 17+1 = 18 Hasen sein eigen nennen. Multipliziert mit den 4 Ställen sind dies jetzt schon 72 Punkte. So stellt sich also jedesmal wenn man an der Reihe eine der folgenden Fragen:
1. Nehme ich alle 7 Würfel und beginne?
2. Wie viel Würfel lasse ich liegen wenn ich aufhöre?
3. Riskiere ich etwas oder gehe ich auf Nummer Sicher?

Bleiben noch die Möhren. Diese sind einfach nur Nieten und haben fast nichts zu sagen. Außer, man würfelt nur Möhren, dann darf der Spieler alle ausliegenden Hasen aufnehmen und erneut Würfeln. Jedoch sind fortan die Würfel mit Möhren tabu. Auch wenn der nachfolgende Spieler das Ergebnis übernimmt! Erst wenn ein Spieler wieder alle 7 Würfel nehmen will oder muss, sind die Würfel mit den Möhren wieder im Spiel.

Wie ist nun der Spielspaß?
Bei 2 Spieler ist der Spaß eher mäßig!
Bei 3 Spieler geht es so, aber bei 4-6 Spieler geht’s richtig rund.
„Hoppladi-Hopplada“ ist Familien-Tauglich und Kneipen-Tauglich und egal ob in der Familie oder mit Freunden, das Spiel macht mächtig Spaß, bietet Schadenfreude und garantiert keine Langeweile. Für uns auf jeden Fall ein „Kracher“! – Der darüber hinaus auch noch Urlaubs-Tauglich ist, denn es ist absolut ausreichend, die 7 Würfel einzustecken. Und die brauchen garantiert fast keinen Platz im Koffer und Stift und Papier findet man ja auch fast überall.

 

 

Preis/Leistung: extrem viel Spaß für nur ca. 11 Euro. Als Mitbringspiel geeignet. Absolut TOPP!

Unsere Wertung:


© Oliver Sack, 10.04.2009



Quelle: Zoch Verlag
Abbildungen der Spiele und Regelauszüge © Zoch Verlag
Vielen Dank an ZOCH für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars

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