Messebericht Spiel '16

Unsere Spiel’16 – Messebericht

 

INHALT



Pressemitteilung des Merz Verlag zur Spiel‘16

SPIEL‘16 endet mit deutlichem Besucherrekord

Brett- und Kartenspiele sind im Trend - Gegengewicht zur digitalen Hektik.

Mehr Besucher, mehr Aussteller, mehr Spiele, mehr Fläche, mehr Neuheiten.

"Die Welt zu Gast zum Spielen" - vier Tage lang haben die Internationalen Spieltage SPIEL'16 mit COMIC ACTION Spieler, Aussteller und Händler aus aller Welt fasziniert und begeistert. Es war mit Abstand die größte und erfolgreichste SPIEL in der 34-jährigen Geschichte der Veranstaltung. Damit entwickelt sich die SPIEL auch auf internationaler Bühne weiter zum Nabel der Brettspielwelt.

Schon im Vorfeld konnte die um drei auf sieben Hallen gewachsene Messe deutlich mehr Fläche, Aussteller und mehr als 1.200 Neuheiten (Vorjahr 1.000) melden. Mit ihrem erneut gestiegenen Angebot hat die SPIEL'16 nun auch einen neuen Besucherrekord aufstellen können: 174.000 (Vorjahr 162.000) Besucher kamen in die Messehallen, um vier Tage lang Brett- und Kartenspiele ausgiebig zu testen und die heimischen Spielesammlungen zu vergrößern. An allen Messetagen mussten die Türen schon vor dem eigentlichen Messebeginn geöffnet werden, um den Andrang der Besucher zu bewältigen. Vor den Toren herrschte bereits am Morgen eine freudige Erwartung, die Schätze in den Messehallen entdecken zu können.

Die SPIEL'16 war so international wie nie zuvor: Mehr als jeder zweite der 1.021 Aussteller (Vorjahr 911) kam in diesem Jahr aus dem Ausland. Zu den traditionell stark vertretenen Nationen wie den USA, Frankreich und Polen gesellten sich Aussteller aus Ländern wie beispielsweise Kolumbien, Aserbaidschan und Mazedonien. Auch der Anteil international berichtender Medien stieg noch einmal an: Neben den großen europäischen Rundfunksendern wie BBC, ORF und RTBF berichtete auch das kanadische Fernsehen. Zudem war eine Filmcrew eines kanadischen Produzenten auf der Messe, um einen Dokumentarfilm über die internationale Brettspielszene zu drehen.
 
Klarer Trend waren das neue Genre der Escape-Spiele, bei dem die Spieler vor Ablauf einer vorgegebenen Zeit Rätsel lösen und Codes knacken müssen. Gleich drei Hersteller stellten zu diesem Thema Neuheiten vor. Mehrere Verlage bauten in den Messehallen große Escape-Räume auf und luden die Spieler zu eigens für die Messe entwickelten Aufgaben ein. Im kommenden Jahr werden sicherlich neue Anbieter und neue Abenteuer dazu kommen.
 
Verlagsvertreter berichten, dass ihnen die Neuheiten des Jahres buchstäblich aus den Händen gerissen wurden. Besonders begehrte Titel, wie etwa die Preisträger des Deutschen Spiele-Preises, waren teilweise am Donnerstag und Freitag schon ausverkauft, andere mussten nachgeordert werden. Vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft blickt die Branche bereits im zweiten Jahr in Folge auf einen Anstieg der Umsatzzahlen um rund zehn Prozent. Auch der internationale Markt wächst seit einigen Jahren rasant.

Quelle: PM Merz Verlag

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Die nächste SPIEL findet vom 26.10.- 29.10.2017 in der Messe Essen statt.



Persönliche Eindrücke

Ja, die SPIEL ist wieder größer geworden. Leider auch die Probleme, die damit einhergehen. Viele Besucher, Aussteller und Pressekollegen berichteten über teils chaotische Verkehrslage. Dabei erstreckte sich der Frust von Autobahn, über Bahn, bis hin zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber auch die Situation direkt an der Messe wer teils unglaublich. Am Donnerstag, noch vor 9:30 Uhr, wurde sogar das Aussteller-Parkhaus für Aussteller gesperrt. Obwohl auf der zweiten Ebene über 50% der Stellplätze frei waren! Wenn die Stadt Essen weiterhin Gastgeber für die SPIEL sein will, muss bei der Infrastruktur massiv nachgebessert und verbessert werden. Nachbessern muss auch der Veranstalter. Während in den vergangenen Jahren lange Schlangen vor den Damen-Toiletten leider schon normal waren, gab es dieses Jahr eine Premiere. Noch nie musste Mann zum kleinen Geschäft Schlange stehen. Es kann doch nicht sein, dass sich immer mehr Besucher und Aussteller nahezu die selbe Anzahl Toiletten teilen müssen. Und was sagt der Besucher, der eventuell sogar einen Termin hat, wenn sein Gesprächspartner oder Spiele-Erklärer wegen Schlangestehens einfach mal 45 Minuten verschwunden ist.
 
Die Messe selber war, so mein Empfinden, brutal voll. Vor allem am Samstag (Sonntag waren wir nicht mehr). Und wie ich schon 2015 berichtete, muss man höllisch aufpassen, dass einem keiner mit seinem Rollcontainer über die Füße fährt, oder man selbigen übersieht und sich in einem der Gänge zwischen den Ständen lang mach. Apropos Gegenstände mit Rollen, warum müssen manche Eltern ihre Kinder im Buggy durch die überfüllten Messegänge drücken? Das muss schlimm sein für den Nachwuchs, denn sie sehen nur Gürtelschnallen und weit oben Köpfe (oder schlimmeres). Gut das ich mit meinen knapp 2 Meter einen guten Rundumblick habe, so konnte ich manchen Messestand aus der Ferne gezielt ansteuern.
 
Vermisst habe ich neben ausreichend Toiletten wieder die T-Shirts mit dem netten Aufdruck „NEIN! Dieser Tisch wird nicht frei!“. Oder ich habe sie schlicht übersehen. Eigentlich auch traurig, das man genau so etwas Unverschämtes auch noch vermisst. Begeistert hingegen war ich von der Stimmung und dem Miteinander in den Hallen. Die Brettspiel-Szene ist sehr nett und freundlich. Ich habe nicht ein böses Wort gehört oder gar Streit am Spieltisch gesehen.

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Verlage & Spiele

Und jetzt, in kurzen Worten & Bildern unsere ersten Eindrücke von dem, was wir so gesehen, angeschaut und angespielt haben. Alles zu sehen war wieder, bei über 1.200 Titel, absolut unmöglich, daher mussten auch wir uns beschränken. Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar, sie ist eher praktischer Natur (alphabetisch).
 
Erster Eindruck/Einschätzung:
(o) = keine Einschätzung   /   (+) = geht so   /   (++) = gut   /   (+++) = klasse   /   (++++) = eines unserer Highlights.
 
Die Einstufung beruht zum Teil auf den Erfahrungen von Testpartien auf der Messe, sowie auf Beobachtungen und Gesprächen mit Spielern in Essen. Sobald wir ein Spiel selbst mehrfach gespielt haben, verlinken wir die Rezensionen hier.

 

2 Geeks

2015 mit „Piraten der 7 Weltmeere“ noch unser Geheimtipp, hat sich der kleine Verlag zwischenzeitlich gemausert und stellt gleich 2 neue Spiele vor. Beide Spiele werden zudem wieder in einer schönen Metalldose geliefert.

„Das allerbeste Baumhaus“, ab 8 Jahren, 2-4 Spieler (+++)
Schönes Familienspiel, das besonders durch seine grafische Gestaltung besticht. Zwar gibt es kleine Mankos bei der Materialqualität, aber die sind fast zu vernachlässigen. Beim Spiel selber ist es eigentlich egal, wer wie viel Punkte erzielt. Wichtiger ist es, das coolste Baumhaus zu haben. (Meine Meinung!)

„Im Schatten des Throns“, ab 8 Jahren, 2-4 Spieler (++)
Nettes Kartenspiel, das erst zu dritt und nach ein paar Kennenlern-Partien so richtig interessant wird. Am Anfang erscheint alles etwas verwirrend, aber von Runde zu Runde wird es klarer. Kniffliger Kartenspiel-Spaß, nicht nur für die Familie.
 

Amigo

Neben „Pokemon“ war es besonders „Bohnanza“, was man auf vielen Tischen sah. Aber auch die „jungen Klassiker" wie „Speed-Cups“, waren wieder sehr beliebt. Highlight allerdings war das Geschicklichkeitsspiel „Ice Cool“.

„Brain Storm“, ab 12 Jahren, 2-10 (!) Spieler, (++)
Kleines Kartenspiel. Die Bilder müssen zu Wortpaaren assoziiert werden. Dabei gibt es, um den Anspruch zu steigern, viel Spielraum. Z.B. kann man alles auf Film- oder Buchtitel beschränken.

„Freaky“, ab 8 Jahren, 2-5 Spieler (++)
Nettes Absacker-Spiel, das viel Ähnlichkeit mit „Absacker“ (2015) besitzt.

Ice Cool“, ab 6 Jahren, 2-4 Spieler (++++)
Super cooles Geschicklichkeitsspiel! Macht riesig Spaß, mit viel Gefühl die Pinguine durch die Räume zu schnippen. OK, man braucht etwas Übung, aber hat man einmal den Dreh raus, sind heiße Slides und Sprünge kein Problem.



„Mino & Tauri“, ab 6 Jahren, 2-4 Spieler, (+++)
Sehr kommunikativ und kooperatives Kinderspiel. Die Story: Aliens sind im Maisfeld abgestürzt und haben dort all ihre Sachen verloren. Nun gilt es, so schnell wie möglich, so viele Gegenstände wie möglich, einzusammeln. Dazu bewegen die Spieler abwechselnd ihre Figuren durch ein Labyrinth, welches senkrecht zwischen den Spielern steht. Jeder Spieler sieht aber nur seiner Seite, und muss sich mit seinem Gegenüber absprechen, um den Weg durch das Labyrinth zu finden.

„Schwupps“, ab 8 Jahren, 2-5 Spieler (++)
Karten-Ablege-Spiel. Dabei muss gerechnet werden (bis max. 10). Erinnert ein bisschen an „Skip-Bo“. Auch für Mathe-Muffel geeignet.

„X-nimmt“, ab 8 Jahren, 2-4 Spieler (++)
Wie vermutet, ist es ähnlich dem Klassiker „6 nimmt!“. Doch hier spielen maximal 4 Personen und legen in drei offenen Reihen an (erinnert auch an „3 sind 1 zu viel“ von 2015). Die Karten, die genommen werden müssen, können aber noch in einer persönlichen Reihe zwischengelagert werden. Aber wer die Regeln der eigenen Reihe verletzt, nimmt endgültig ungeliebte Hornochsen zu sich.
 

Ass

Bei Ass gab es wieder eine Erweiterung zu „Dominion“ und ein Sonderplättchen zu „Isle of Skye“ (Lookout). Letztere in derart ausreichender Menge, dass immer Plättchen auf der Theke lagen. Nachdem Ass zunächst nur ausgewählte Titel von Lookout im Programm hatte, hat man jetzt das komplette Programm von Lookout. Ein weiteres Standbein möchte der Verlag mit Kartenspielen stellen. Das macht man ja ohnehin schon lange und gut. Es sollen einige Kartenspiele mit und ohne Lizenz kommen, die in alle Genres passen. Überrascht hat man uns mit der Ankündigung, man werde „Twister“ in einem neuen Gewand präsentieren. Wir dürfen also gespannt sein, was neben Karten- und Partyspielen sonst noch kommt.
 

Asmodee

Der Spiele-Riese Asmodee hatte nicht nur 180 Supporter (!) auf der Messe, nein, auch eine Menge an Spielen dabei. Wir haben uns spontan vor Ort ein paar wenige genauer angeschaut. Für mehr war leider keine Zeit an unserem Termin. Ach ja, „Dixit“ bekommt Erweiterung Nummer sieben.

Zug um Zug Weltreise“, ab 10 Jahren, 2-5 Spieler (+++)
Jetzt geht es tatsächlich rund um die Welt! Neben Zugstrecken können jetzt auch Dampfschifffahrtslinien gebaut und genutzt werden, um Städte auch über Kontinente hinweg zu verbinden. Freunde von „Zug um Zug“ werden hier eine neue Herausforderung finden. Ich freue mich schon auf meine erste Partie, denn ich bin auch ein bekennender Fan von „Zug um Zug“

„Club der Erfinder“, ab 10 Jahren, 2-5 Spieler (+++)
Neben der Illustration besticht das Spiel auch durch die hohe Materialqualität. Dicke Pappmarker und Tableaus, machen einem Freude damit zu spielen. Das Worker-Placement-Optimierungsspiel macht einen sehr kniffligen Eindruck. Wir sind gespannt….
 
Des Weiteren präsentiert Asmodee 2016 wieder Erweiterungen für folgende Spiele: Dixit, Colt Express, Small World, Flick ‚em Up und natürlich T.I.M.E.-Stories.
 

Drei Hasen in der Abendsonne

Der kleine Verlag hat immer etwas cooles und spannendes dabei. Wir waren auch dieses Jahr wieder gespannt, mit was wir überrascht werden. Wir wurden nicht enttäuscht.

„Länder toppen!“, ab 8 Jahren, 2-6 Spieler (++)
Das Spiel läuft ähnlich ab wie ein Quartett. Wir vergleichen Länderdaten in 6 Kategorien. Dabei lernen wir Fakten über Länder, die gerade Kinder vielleicht auch in der Schule brauchen können. Informatives aber wenig spannendes Familienspiel.

BaRRacuda“, ab 10 Jahren, 3-5 Spieler (++++)
Ja, hier haben wir eines unserer Messe-Highlights gefunden! Über 15 Jahre hat Autor Christoph Cantzler daran gearbeitet (laut Verlag). Heraus gekommen ist ein ausgeklügeltes Zockerspiel, das mit sehr wenig Material, wenig Regeln, sehr viel Spieltiefe und Spannung erzeugt. Zu Beginn versuchen wir, mit unserem Startkapital über die Runden zu kommen, und pachten eine Bar nach der anderen. Die Spiel-Reihenfolge wechselt dabei von Runde zu Runde. Gegen Ende des Spiels, wenn das Geld knapp wird, ist sich jeder selbst der Nächste. Wenn du deinen Mitspieler ruinieren kannst, bevor du selbst Pleite gehst, tu es! Dabei darf auch geblufft werden, den der Zweck heiligt die Mittel. Ob das böse ist? – Ja, es ist sehr böse! Wie gesagt, hat uns sehr gut gefallen und auf ganzer Linie überzeugt. Darum ist BaRRacuda eines unserer 2016-Highlights geworden.

Drei Magier Spiele

„DoDeLiDo“, ab 8 Jahren, 2-6 Spieler (++)
Mal wieder ein Ableger von „Kakerlakensalat“. Verdreht Hirn und Zunge. Kurzweiliger Spielespaß als „Aufwärmer“ und „Eisbrecher“.

„Kullerhexe“, ab 6 Jahren, 2-5 Spieler (+++)
Für Kinder gibt es wieder ein schönes, super illustriertes 3D-Spiel, bei dem Action, Geschicklichkeit und Merkfähigkeit gefordert werden. Eine Sanduhr sorgt dabei noch für den notwendigen Zeitdruck.
 

Goliath

Was mich persönlich immer stört, sind die Kunststoffteile! Viel grelles Plastik ist eigentlich nicht mein Ding. Aber manchmal ist auch etwas dabei, das es sich lohnt dort vorbei zu schauen. So war es auch wieder 2016.

„Fuchs Alarm“, ab 4 Jahren, 2-4 Spieler (++)
Bei diesem Kinderspiel müssen die Kinder dem Fuchs die Taschen vollstopfen. Dazu nimmt man die kleinen Hühner-Kugeln (!) und steckt sie dem Fuchs in die Hose. Anschließend haut (drückt) man dem Fuchs auf den Kopf. Irgendwann verschwindet die Hose und die Hühner-Kugeln fliegen umher. Wer jetzt die meisten Kugeln schnappt, punktet.

„Gefragt-Gejagt“ , ab 8 Jahren, 3-6 Spieler (+)
Offizielles Brettspiel zur ARD-Show. Braucht man oder braucht man nicht. Wir brauchen es definitiv nicht.
 
„The Eyes“, ab 6 Jahren, 2-5 Spieler (++)
Bei diesem Such-/Memory-Spiel liegen 48 runde Augen-Plättchen verdeckt auf dem Tisch. Diese unterscheiden sich auf der Augenseite teilweise nur minimal. Auf los geht’s los! Alle suchen gleichzeitig passende Paare. Dabei darf aber immer nur 1 Plättchen angeschaut werden. Da alle gleichzeitig herumsuchen, muss man schnell sein und schon beim ersten halben Verdacht zwei Plättchen schnappen und paarweise beiseitelegen. Sind alle Plättchen verteilt, wird kontrolliert und abgerechnet. Schönes, schnelles Partyspiel für zwischendurch.

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Granna

Eher zufällig sind wir auf den Stand des polnischen Verlags Granna gestolpert. Eigentlich hatten wir die gar nicht so wirklich auf unserem Plan.

Spaghetti“, ab 6 Jahren, 2-4 Spieler (+++)
Ein wenig erinnert uns das Spiel an den Klassiker „Mikado“. Doch statt Stäbchen haben wir bunte, unterschiedlich lange Schnürsenkel. Gut gemischt und zu einem Haufen geformt legen wird das Schnur-Wirrwar auf einen Pappteller und dekorieren es mit 3 oder 4 Kunststoff-Kugeln. Wer an der Reihe ist, versucht jetzt in 20 Sekunden, so viele Schnüre wie möglich zu ziehen, ohne das eine Kugel vom Teller rollt. Ein schöner Spielspaß, nicht nur für die Familie.

 

HABA

Der Kinderspiel-Profi hat sich ja 2015 auf das Familienspiel-Parkett gewagt. Die Belohnung dafür folgte prompt. Bei der Wahl zum Spiel des Jahres 2016, kam „Karuba“ direkt auf die Nominierungsliste. Außerdem dreht sich alles um das Jubiläum 30 Jahre „Obstgarten“. Dazu stellt der Verlag eine „Obstgarten“-Spielesammlung vor – 10 Spiele in einer Box.

„Drachenturm“, ab 5 Jahren 2-4 Spieler (+++)
„Drachenturm“ ist mein zweites, persönliches Kinderspiel-Highlight auf der Spiel 2016 nach „Zauberei hoch drei“ (Pegasus). Der 3D-Spielaufbau ist super! Wir versuchen, über ein Gerüst, die Prinzessin zu befreien, die der Drache im Turm eingesperrt hat. Während wir versuchen, geschickt auf dem Gerüst nach oben zu kommen um die Prinzessin zu retten, zieht der Drache an einer Schnur, die das Gerüst zum Einsturz bringt. Wir müssen also schnell sein! – tolle Action, und wenn der Turm einstürzt, ist der Effekt klasse. Gefällt uns sehr.

„Lady Richmond“, ab 8 Jahren, 2-5 Spieler (++)
Zockerspiel, bei dem auch geblufft und gemogelt werden darf. Wer sich bei der Auktion des Erbes von Lady Richmond nicht verzockt, gewinnt.

„Meduris“, ab 10 Jahren, 2-4 Spieler (+++)
Ein anspruchsvolles Familienspiel, bei dem wir Rohstoffe erwirtschaften, Hütten bauen, dem Druiden Opfergaben darbringen, Runensteine sammeln und Tempel errichten. All das gibt Punkte, die uns zum Sieg verhelfen.
 
„Picassiomo“, ab 8 Jahren, 3-6 Spieler (++)
Ein Malspiel, bei dem auf Puzzleteile gemalt wird. Nach dem vertauschen einzelner Teile muss geraten werde. Netter Zeitvertreib für die kreative Familie.
 

Hans im Glück

Die Kaderschmiede von Schmidtspiele hat bekanntlich immer etwas „großes“ im Programm für den ambitionierten Spieler, aber auch das Carcassonne-Universum wächst und wächst.

„Carcassonne – Amazonas“, ab 7 Jahren, 2-5 Spieler (+++)
Wie schon in den letzten Jahren haben wir hier wieder 80% Carcassonne und 20% neue Elemente. Im Mittelpunkt steht diesmal der große Fluss, der Amazonas. Auf ihm findet zeitgleich zum bekannten Mechanismus ein Wettrennen statt. Wer gerne Carcassonne spielt, wird hier sicher wieder eine neue Herausforderung finden.
 
First Class“, ab 10 Jahren, 2-4 Spieler (++++)
Das neue große Spiel nach „Dynasties“ (Frühjahr 2016). Mit „First Class“ wirft der kleine Münchner Verlag wieder ein Schwergewicht ins rennen um die Preisträger 2017. Ein bisschen erinnert es an das Ur-St. Petersburg und der Platzbedarf ist groß. Wer allerdings denkt. Das Spiel würde in Richtung „Russian Railroads“ gehen, dem sei gesagt, es ist trotz Eisenbahn-Thema näher an „St. Petersburg“ als an „RRR“. „First Class“ ist das erste große Spiel von Helmut Ohley, der zusammen mit Leonhard Orgler das Spiel „Russian Railroads“ veröffentlicht hat. Im Spiel enthalten ist ein Grundmodul für einen leichten Einstieg, und 5 weitere Module die dazu kombiniert werden können. Ein kleines Highlight dabei ist das Modul 5: „Mord im Orient Express“. Schon mal gehört? – „First Class“ gehört zu unseren Messe-Highlights 2016.

 

HCM Kinzel

Bei HCM haben wir jedes Jahr ein nettes oder gar richtig tolles Spiel gefunden, das unsere grauen Zellen auf Trapp hält. Wir waren also gespannt, mit welcher Aufgabe uns HCM dieses Jahr versucht, zur Verzweiflung zu treiben. (Im positiven Sinne).

„Balance Beans“, ab 5 Jahren, ab 1 Spieler (++)
Bei diesem Knobel-Spiel muss eine Wippe in Gleichgewicht gebracht werden. Das ganze fängt einfach an und wird im Laufe der 40 Aufgabenkarten immer kniffliger.

„Circuit Maze“, ab 8 Jahren, ab 1 Spieler (+++)
Thema bei diesem Logik-Spiel ist die Elektrotechnik. Auch hier müssen Aufgaben (60) gelöst werden. Ebenfalls in der Schwierigkeit ansteigend. Logisches Denken wird verlangt, dafür bekommt man Grundlagen der Elektrotechnik vermittelt. Wie bereits die Vorgänger „Laser-Maze“ und besonders „Grafity-Maze“, ein kniffliger Rätselspaß mit Suchtgefahr.

„Code Master“, ab 8 Jahren, ab 1 Spieler (++)
Dieses Logikspiel vermittelt die Grundlagen der Programmier-Logik, wie sie in der modernen Industrie unentbehrlich sind. Das Ganze auch wieder mit steigendem Anspruch und steigender Komplexität.

„Escape the Room“, ab 10 Jahren, 3 bis 8 Spieler (+++)
Passend zum Trend der „Escape-Games“, präsentiert HCM/Thinkfun sein Spiel „Das Geheimnis der Sternwarte“. Im Wettlauf gegen die Zeit müssen Rätsel gelöst werden. Hier ist Kreativität und Teamgeist gefragt.

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Huch & Friends

Auch die Schwaben haben 2016 wieder für jeden Geschmack etwas im Programm. Vom Kinderspiel über Familienspiel, bis hin zum Partyspiel ist alles dabei.

„Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“, ab 6 Jahren, 2-4 Spieler (++)
Ein kindgerechtes „Weltreise-Spiel“ mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Bewegt werden die Spielfiguren zu den unterschiedlichsten Zielen auf der ganzen Welt. Der Zugmechanismus beruht dabei auf ein Spieltableau, in dem 3 Geduldsspiele nebeneinander eingearbeitet sind. (Jeder kennt doch die kleinen Plastik-Dinger, wo kleine Kugeln in Mulden bugsiert werden müssen.)

„Touria“, ab 10 Jahren, 2-4 Spieler (+++)
Unsere Aufgabe ist klassisch und aus vielen Märchen bekannt. Befreie die Prinzessin aus dem Schloss. Der Weg dorthin birgt natürlich viele Hindernisse und Gefahren. Am Schloss angekommen gilt es zudem noch, die richtige Tür zu finden. Das Besonder an diesem Spiel ist der Zugmechanismus. Der Verlag beschreibt in als „tanzende Türme“. 4 Türme zeigen jedem Spieler die Aktionsmöglichkeiten, die er hat. Wird ein Turm gedreht, sieht ein Spieler wieder andere Aktionsmöglichkeiten, sodass es ein permanenter Wechsel bei den Zugmöglichkeiten gibt. Ein spannendes und interessantes Familienspiel.

„Ulm“, ab 10 Jahren, 2-4 Spieler (++)
In Ulm und um Ulm, und um Ulm herum. Familientaugliches Strategiespiel mit ungewöhnlichem Zugmechanismus. Mir persönlich hat es nicht gefallen, aber so weit ich andere gefragt habe, scheint es doch sehr gut anzukommen. Geschmackssache? Oder hab ich etwas falsch gesehen? – am besten macht sich jeder sein eigenes Bild davon. Optisch sieht es zugegebenermaßen interessant aus.
 

Kosmos

"Targi - Die Erweiterung", ab 12 Jahren, 2 Spieler (++++)
Die lang erwartete Erweiterung zum 2-Personen-Kracher 'Targi' von 2012.
Eine echt super gut gelungene Erweiterung.
 

Kiehly

Der kleine Verlag von Stefan Kiehl konnte jüngst mit Moeraki-Kemu ein herrvorragendes Spiel für zwei mit ausergewöhnlichem Material für Aufsehen sorgen. Nun stellt er seine neueste Kreation vor.

„Shabono“, ab 7 Jahren, 3-5 Spieler (+++)
Das Sammel- und Geschicklichkeitsspiel besticht durch seine Materialqualität und Optik. Zwar gibt es viele Spiele, bei denen die Spieler gleichzeitig die richtigen Symbol-Chips suchen, aber es gibt kein Spiel in dieser Qualität und Optik. „Shabono“ sollte man sich bei Gelegenheit auf jeden Fall einmal anschauen.
 

Lucrum Games

„Red 7“, ab 9 Jahren, 2-4 Spieler (+++)
Tolles Kartenspiel, das mit sehr wenig Karten auskommt. Ist zu zweit zwar weniger interessant, aber dafür zu dritt oder zu viert umso mehr. Ein wirklich tolles Ablege-Spiel, das zwar schon 2014 veröffentlicht wurde, aber erst jetzt auf deutsch erhältlich ist. Toller Aufwärmer, unbedingt anschauen.
 

Matagot

Matagot (in Deutschland von Pegasus vertrieben), ist auch ein Garant für besondere Spiele. Hier gibt es Spiele zu sehen, die erst 2017 auf dem deutschen Markt auftauchen. Darum finden wir einen Besuch bei den sympathischen Leuten von Matagot immer wieder äußerst spannend.

„Barony“-Erweiterung (+++)
„Barony“ war 2015 eine unserer Entdeckungen bei Matagot. Jetzt gibt es neben dem Material für einen fünften Spieler auch ein neues Spielelement, die Magie! Damit wird das Spiel noch spannender. Wer „Barony“ bereits hat, muss sich die Erweiterung holen, auch wenn er nur maximal zu viert spielt.

Dice Stars“, ab 10 Jahren, 1-4 Spieler (+++)
Es ist nicht „Qwixx“, es ist nicht „Kniffel“. Aber es geht grob in diese beiden Richtungen. Ein sehr interessantes Würfelspiel, das einen sehr hohen Aufforderungscharakter hat. Wir haben es gleich nach der Messe gespielt, und hoffen, dass es bald auf dem deutschen Markt erhältlich ist. Ein schöner Aufwärmer oder Absacker. Erfrischend anders in seiner Klasse.

„Inis“, ab 14 Jahren, 2-4 Spieler (+++)
Kommt Anfang 2017 bei Pegasus auf den deutschen Markt. Ein sehr spannendes und gutes Strategiespiel. Vor keltischer Kulisse gilt es, die Kontrolle über Möglichst viele und große Gebiete zu erlangen. Dabei wächst der Spielplan im Laufe der Partie an. Das Besondere an diesem komplexen Spiel ist, dass es mit nur 17 Aktionskarten auskommt, die in Draft-Game-Manier den Spielablauf bestimmen. Angriff und Verteidigung runden den kurzweiligen Strategie-Spaß ab.

„Millions of Dollars“, ab 14 Jahren, 3-8 Spieler (+)
Ein Deduktionsspiel um Gangster, die nur eines im Sinn haben: Profit um jeden Preis. Da wir jetzt nicht so die Fans von Deduktionsspielen sind, haben wir uns dieses Spiel nicht näher angeschaut.
 

Pegasus

Pegasus bietet mittlerweile Spiele für jeden Geschmack und jeden Anspruch. Vom Kinderspiel zum großen Kennerspiel wird hier jeder fündig. Auch wenn es um bemerkenswerte Spiele geht, die bei Preisverleihungen vorne mitmischen, ist Pegasus mittlerweile eine sichere Bank.
Viel haben wir uns auf der Messe von Pegasus nicht angeschaut, da wir Ende September beim Pegasus Presse-Event alle Neuheiten begutachten und anspielen konnten. Wir verweisen daher an dieser Stelle auf unseren Bericht vom Presse-Event. >>> LINK
 

Piatnik

Auch die Österreicher präsentierten wieder eine breite Palette vom Kinderspiel für die Kleinsten, bis hin zum Starategie-Spiel für anspruchsvolle Familien-Spieler.

„Karawanix“, ab 5 Jahren, 2-6 Spieler (+++)
Kinder bewegen eine Karawane (durch die Wüste) über den Spielplan. Unterwegs heißt es immer wieder Aufgaben zu lösen. Dabei wird mit allen Sinnen gespielt. Tasten, fühlen, schauen… Konzentration ist wichtig.

„Yangtze“, ab 8 Jahren, 2-4 Spieler (+++)
Wir transportieren Waren auf dem großen Yangtze von Zentralchina nach Shanghai. Die Waren werden am Fluss gesammelt/gekauft. Beim Nachfüllen der Waren können auch Sonderaktionen den Spielablauf beeinflussen. Um einen persönlichen Vorteil im Spiel nutzen zu können, hat jeder Spieler Aktionskarten, die er aber nur genau 1x im Spiel verwenden darf. Das Spiel wirkt straff durchstrukturiert, läuft aber gut. Das Material ist stimmig zum Thema und uns gefallen vor allem die Illustrationen der Karten. Schönes Strategiespiel für die Familie.

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Schmidtspiele

Die Berliner zeigen auf der Messe wieder viele Spiele in unterschiedlicher Größe für die ganze Familie. Vom Kartenspiel, bis hin zum strategisch-taktischen Familienspiel ist alles dabei. Besonders im Bereich „Aufwärmer“ und „Absacker“ wird man bei Schmidtspiele meist fündig.

„Black Dog“, ab 8 Jahren, (2-) 4 Spieler (+++)
„Dog“ Fans aufgepasst! Hier kommt eine neue Variante, die man sich auf jeden Fall einmal anschauen sollte. Das Spiel wird schneller und härter! Denn jetzt kommt eine unabhängige, neutrale Figur ins Spiel, die uns das Leben schwer macht. Die Regeln von „Dog“ werden dabei nur minimal geändert beziehungsweise ergänzt. Ein Spielspaß für alle Fans von „Dog“, aber auch, wer „Dog“ nicht kennt, wird seinen Spaß haben.

„Colosseum“, ab 10 Jahren, 2-4 Spieler (+++)
Familienspiel. Unsere Aufgabe ist es, das große Colosseum fertigzustellen. Ein taktisch anspruchsvolles Spiel, bei dem wir viele Aufgaben rund um den Bau des Amphitheaters erfüllen müssen. Gute Planung und gutes Timing sind der Schlüssel zum Sieg und zu Ruhm und Ehre Roms. Ein Familienspiel von Erfolgsautor Klaus-Jürgen Wrede.

„Evolution – der Einstieg“, ab 8 Jahren, 2-5 Spieler (++)
Kleiner Bruder von „Evolution“ – eine einfache Einstiegsvariante. Ganz nett.

„Noch mal!“, ab 8 Jahren, 1-4 Spieler (+++)
Ein schöner Aufwärmer/Absacker, den wir bereits im Frühjahr als Prototyp kennenlernen durften. Würfeln, Kreuze setzen, punkten. Ziel ist es, seinen Block zu füllen. Dabei gilt, wer zuerst punktet, punktet höher. Ein Spiel, mit dem auch Wenigspieler schnell warm werden. Gefällt uns.

„Tempel des Schreckens“, ab 8 Jahren, 3-10 Spieler (++)
Bei diesem kommunikativen Bluffspiel spielen 2 Gruppen gegeneinander. Doch wer gehört zu wem? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ein spannender Spielspaß, gerade für Gruppen von 6-8 Personen ideal.
 

Zoch

Auch 2016 präsentiert sich Zoch von seiner bekannten Seite. Neben kleinen zackigen Spielen gibt es auch wieder ausgefallene Spielideen und mit „Mea Culpa“ auch wieder ein Spiel für den Kenner-Anspruch.

„Dreams“, ab 10 Jahren, 3-6 Spieler (+++)
Ich gebe zu, dass ich auf den ersten Blick das Spiel komisch fand. Aber, ich ließ mich überreden, es doch einmal anzuspielen. Genial! Nicht nur die Illustrationen sind spitze, auch das Spiel. Dabei ist viel Fantasie und Intuition gefordert, die Bilder richtig zu deuten, um mit einfachsten Mitteln den Mitspielern Tipps oder falsche Fährten zu geben. Denn wir geben die Tipps in Form von Sternbildern, die wir auf einer Matte auslegen. Ein wirklich geniales Spielprinzip.

„Kilt Castle“, ab 10 Jahren, 2-4 Spieler (++)
Interessantes Strategiespiel, das aber gut ohne Thema (Schottland) ausgekommen wäre. In diesem Falle hätte ich es wohl als abstraktes Strategiespiel bezeichnet. Einfach drauf los spielen führt hier unweigerlich zur Niederlage. Das erforderliche Taktieren führt allerdings schnell zu Grübelorgien befürchte ich. Zu viert war unsere Kennenlernpartie aber sehr spannend bis zum Schluss.

„Mea Culpa“, ab 14 Jahren, 2-4 Spieler (+++)
Auf jeden Fall ein Vielspieler-Spiel! Thema ist der „Ablass-Handel“, der bis 1526 ein sehr lukrativer Wirtschaftszweig der Kirche war. Im Spiel versuchen wir zu sündigen, ohne das man uns dabei erwischt, sprich, rein ins Freudenhaus und anschließend sich von der Sünde freikaufen. Das schafft gutes Gewissen, bringt uns aber schrittweise in Richtung Hölle. Lustig & anspruchsvoll zugleich.

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Stimmen, Meinungen, Eindrücke

Wir haben auf unseren Wegen quer durch die Messehallen immer wieder kurze Gespräche geführt. Dabei haben wir ganz allgemein folgende Frage gestellt: „Erzähle uns bitte in ein, zwei Sätzen, was dir spontan zur diesjährigen SPIEL in den Sinn kommt.“ Die verschiedenen Antworten waren sehr abwechslungsreich und interessant. Hier eine Auslese:

Arve D. Fühler (Spiele-Autor, u.a. „El Gaucho“)
„Die meisten Spiele, die ich hier sehe, spielen wir eh demnächst zu Hause in Ruhe. Darum schaue ich mir hier lieber die seltsamen Sachen an, die ich nur hier finden kann.“

Bernd W. (Spieler, Besucher)
„Ich komme nach Essen wegen dem Flair und weil man hier Leute trifft, die man eigentlich nur online kennt. Aber auch wegen den Klein-Verlagen, um denen auch die Chance zu geben, mir ihre Spiele zu zeigen.“

Dirk Geilenkeuser (Redakteur bei Hans im Glück)
„Die SPIEL ist jedes Jahr aufs neue spannend. Man MUSS einfach hin. Die SPIEL ist einmalig.“

Klaus Teuber (Catan Autor)
„Ich habe wieder viele, viele Menschen gesehen und getroffen. Zeit zum selber spielen bleibt da keine. Aber die SPIEL ist immer wieder schön.“

Matthias Nagy (Verleger)
„Verdammt sind das Rekorde hier! Ich wünschte mir, man könnte die Messe auf die ganze Stadt ausweiten! Die Stadt Essen könnte endlich mal verstehen, das es eine Publikumsmesse ist. Die ganze Infrastruktur bricht jedes Mal mit Vorankündigung zusammen. Egal ob Bus, Bahn oder Auto – Katastrophe!“

Peter Eggert (Chef von Eggert-Spiele)
„Unser Great Western Trail läuft unglaublich. Am ersten Tag gleich 1.000 Exemplare verkauft. Aktuell könnten wir noch mehr verkaufen, wenn wir sie hätten. Gut das schon ein LKW unterwegs ist.“

Wolfgang Kramer (Autoren-Ur-Gestein)
„Ich denke es ist wieder größer geworden. Es wird wieder neue Rekorde geben. Wer allerdings schnell durch die Gänge zu seinen Terminen muss, hat Pech!“

Michael Schacht (Autor von u.a. Zooloretto)
„Viele spannende Neuheiten gesehen, aber die Messe platzt wieder aus allen Nähten.“
 

Für Spieler

Wie schon 2015, möchte ich auch hier wieder auf die Spielekreise hinweisen:

Für alle die es schwer haben, Mitspieler zu finden, und für alle, die schon immer einmal einen Spiele-Klub gründen wollten, gab es in Halle 2 einen Anlaufpunkt. Unter dem Motto „Wo spielst du? – Wir spielen hier:“ präsentierte sich erstmalig die „Interessengemeinschaft Spielekreise“ der Öffentlichkeit. Dort sind bereits über 100 Spieletreffs, Clubs, und Vereine locker organisiert. Auf einer großen Deutschlandkarte konnte der interessierte Besucher schauen, ob in seiner Nähe irgendwo gespielt wird. Das gut gelaunte Standpersonal gab Tipps zum Projekt und zu den Hintergründen. Fast pausenlos waren Besucher am Stand und informierten sich. Somit waren das Projekt und der Messeauftritt ein riesen Erfolg. Alle die den Stand „übersehen“ haben, sollten sich bei Gelegenheit mal auf www.spielekreise.de umschauen. Es lohnt sich.

 

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Messefazit

Wieder einmal waren es drei schöne Tage in Essen. Viele Spiele gesehen, viele Leute getroffen, und weite Wege gelaufen. Letzteres besonders auf der Suche nach einer Toilette. Wir konnten auch wieder einige tolle, neue Spiele kennenlernen, die wir in nächster Zeit nicht nur rezensieren, sondern auch den Besuchern unserer Spiele-Veranstaltungen vorstellen wollen.

Die Heimreise (2 Stunden Stau) am Samstag war nach einem tollen letzten Messetag für uns alles andere als entspannt. Somit waren wir am Sonntag recht fertig, aber auch glücklich und zufrieden mit dem was wir gesehen und erlebt haben. Danke Essen, danke Spiel’16, danke an alle die wir getroffen haben.
Wir sehen uns wieder, nächstes Jahr mit dem Hashtag #Spiel17.


(c) Oliver Sack - 18.10.2016

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