Mutabo Laus Brücke

Gesellschaftsspiele kein Kulturgut? Im Ernst? Leider Ja, auch wenn meine Ausführungen ein Aprilscherz waren und nein, ich bin nicht verrückt … wobei .. ein bisschen schon.

Hoffe mein Spaß hat euch gefallen.

 

(Spielberg, 31.2.2019) Die Gesellschaft zur Offenlegung kultureller Angelegenheiten und Bedürfnissen e.V., hat der Regierung empfohlen, Gesellschaftsspielen den Status Kulturgut grundsätzlich zu verweigern.

Stattdessen empfiehlt Ben Lacsap-Devilbroke von der GOkAB, Gesellschaftsspiele auf deren Gemeinnützigkeit und Entbehrlichkeit hin zu überprüfen und grundsätzlich Artikel dieser Produktgruppe als Luxusgüter einzustufen. Dadurch würden Brettspiele zukünftig mit 31% USt statt wie bisher mit 19% besteuert werden. Eine Ausnahme hierbei würde für Lege- und Geschicklichkeitsspiele gelten, da diese für eine kindische Entwicklung Erwachsener dienlich sein können. Hier empfiehlt die GOkAB sogar eine Reduzierung auf 6,55% USt.

Aber nicht nur bei der Besteuerung wird es Änderungen geben. Auch soll zukünftig das Aggressionspotenzial betrachtet werden, welches ein Brettspiel beinhaltet. Das dürfte dazu führen, dass UNO, Monopoly und Mädn auf einem Index landen. Diese Spiele stehen seit Jahren im Verdacht, Familien und Freundschaften zerstören zu können. Eine englische Studie hat zudem ergeben, dass meist falsche Regelauslegungen, so genannte Hausregeln, ursächlich zum Aggresionspotenzial der Spiele beitragen. Da diese Hausregeln mittlerweile verbreiteter sind als die Originale, sind diese drastischen Schritte zum Wohle der öffentlichen Ordnung, nötig.

Ein weiterer Punkt, den die GOkAB anprangert, sind die Spielregeln vieler Spiele. In Zeiten, in denen unsere Kinder permanent von Grammatik-Faux-pases und Rechtschreibwillkür umgeben sind, darf es nicht noch mehr schlechte Beispiele geben. Das wäre der Beginn der Degeneration der deutschen Sprache. Beispiel: Anfang März kam ein vögel-Spiel auf den deutschen Markt, bei dessen Regeltext einzelne, wenige Buchstaben gefehlt haben! Ein Skandal, der die Auszeichnung als Kulturgut da ad absurdum führen würde.

Wie steht ihr dazu?

Freue mich auf eure unterschätzte Meinung.