Deutschland Edition (2008)

Die Siedler von Catan - Deutschland Edition

(2011)
Deutschland wird 60! 1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet - ein Jubiläum, das Anlass gibt, auch mit den bewährten Mitteln der Siedler von Catan ganz Deutschland zu besiedeln. Neben dem Bau von Straßen, Siedlungen und Städten, gilt es für die Siedler, die wichtigsten Wahrzeichen Deutschlands, z.B. den Kölner Dom und das Brandenburger Tor zu errichten. Die Wahrzeichen sind als Miniaturen beigefügt.


Schon die prachtvolle Ausstattung der „Siedler von Catan – Deutschland-Edition“, aus der zwölf detailgetreue und vollplastische Modelle von Wahrzeichen geschichtsträchtiger deutscher Städte im wahrsten Sinne des Wortes herausragen, signalisiert, dass es sich bei der „Deutschland-Edition“ um weit mehr als nur eine schlichte Adaption des bekannten Siedler-von-Catan-Spiels handelt.

Auf einem von Michael Menzel (u.a. „Die Säulen der Erde“) wunderschön illustrierten Deutschland-Spielplan bauen die Siedler Straßen von Stadt zu Stadt, errichten dort Rathäuser oder gar berühmte Bau-Denkmäler wie z.B. den Dom in Köln, die Wartburg bei Eisenach, das Holstentor in Lübeck oder die Porta Nigra in Trier, die Nürnberger Burg oder die Frauenkirche in Dresden – um nur einige zu nennen.

Anstelle der notorischen „Catan-Räuber“ treibt in der „Deutschland-Edition“ ein wahrer Schrecken der mittelalterlichen deutschen Städte, nämlich der streitbare fränkische Reichsritter Götz von Berlichingen sein Unwesen.

„Die Siedler von Catan – Deutschland-Edition“ entfaltet einen ganz eigenen Spielreiz, der dem legendären Basisspiel in nichts nachsteht; gleichzeitig sind die Regeln des Spiels kürzer und eher noch schneller erfassbar als die „ur-catanischen“.

Die Deutschlandkarte ist aus Landschaftsfeldern und Feldern mit bedeutenden deutschen Städten zusammengesetzt. In den Landschaften werden die Rohstoffe Holz, Wolle, Lehm, Erz und Getreide gewonnen. Die Rohstoffe werden benötigt, um Straßen zu bauen und auf den Stadtfeldern Rathäuser und Wahrzeichen zu errichten.

Zu Rohstoffen kommt man, in dem in jeder Runde ermittelt wird, welche Landschaften Erträge abwerfen. Das geschieht mit 2 Würfeln – und deshalb besitzt jede Landschaft eine Ertragszahl. Wird also eine „3” gewürfelt, werfen alle Landschaften mit einer „3” Erträge ab.

Um in den Genuss eines Ertrages zu kommen, muss man ein Rathaus an der Landschaft mit der gewürfelten Zahl besitzen. Zu Beginn des Spiels besitzt jeder schon 3 Rathäuser - also werden die Erträge sprießen. Und wenn mal nicht, auch nicht schlimm. Schließlich dürfen die Rohstoffe nach Herzenslust gehandelt werden.

Straßen kosten jede je einmal Holz und Lehm und dienen dazu, Stadtfelder zu erreichen, um dort Rathäuser oder Wahrzeichen zu bauen.

Jedes Rathaus kostet jeweils je einmal Holz, Wolle, Lehm und Getreide und zählt 1 Siegpunkt. 3 Siegpunkte besitzt somit jeder Spieler zu Spielbeginn. Wem es gelingt, im Spiel zu dritt als Erster 12 und im Spiel zu viert als Erster 10 Siegpunkte zu erreichen, hat gewonnen.

Eine Sonderstellung nehmen die Wahrzeichen ein. Wer in einer Stadt gegen Abgabe von zwei Erz und einem Getreide ein Wahrzeichen errichtet, erhält dafür keine Erträge, da die Wahrzeichen neutral sind. Aber er erhält die Belohnung, die neben der jeweiligen Illustration am Spielfeldrand abgebildet ist und darf auf der Illustration ein Rathaus absetzen – ein weiterer Siegpunkt.

Dem Spiel liegt ein liebevoll gestalteter Almanach bei, in dem man Wissenswertes und Interessantes über den geschichtlichen Hintergrund Deutschlands, seiner Städte und Landschaften erfährt.



05.09.2008 (c) Oliver Sack
Quelle: www.catan.com
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