Moses Pubquiz

Kneipenquiz oder wie es bei uns meist genannt wird, Pubquiz, kommt ursprünglich von den britischen Inseln und wird dort schon sehr lange praktiziert. Bei uns ist diese Art der kooperativen und geselligen Quizzerei erst in den letzten Jahren so richtig in Schwung gekommen. Meist gab es das aber nur Irish Pubs. Obwohl Quizspiele in Deutschland gefühlt schon immer da waren, unterscheiden sich die Klassiker wie zum Beispiel Trivial Pursuit in einem Punkt ganz deutlich vom Pubquiz. Letzteres wird in großen Gruppen, in Teams, gegeneinander und miteinander gespielt. Was gerade in Kneipen zur Geselligkeit beiträgt und keine Frustsituationen hervorruft, wenn mal wieder einer gefühlt alles weiß und ewig am Zug ist. Mit ein Grund also, dass sich die britische Tradition bei uns immer mehr breit gemacht hat.

Kneipenquiz Moses Verlag

Name: Kneipenquiz – Das Original

Für 2-6 Spieler, ab 16 Jahren

Text: Darren Grundorf und Tom Zimmermann

Spielmechanismus: Marco Teubner und Heinrich Glumpler

Grafik: Kreativbunker

Verlag: Moses

Spieldauer: ca 30 Minuten

Platzbedarf: ca 50x50cm

Verlagstext

Der Trend aus Großbritannien ist nun auch in Deutschland angekommen und hat eine große Fan-Gemeinde. Denn es macht unglaublich viel Spaß, gemeinsam mit den Freunden zu quizzen und ein Bierchen zu zischen. Für alle Kneipenquiz-Fans gibt es eine gute Nachricht: Man muss nicht mehr ewig auf den nächsten Termin in der Kneipe warten! Nun gibt es das Kneipenquiz auch fürs Wohnzimmer: Wer gerne im Team spielt, die Geselligkeit liebt und sein Wissen mit anderen teilt, kommt beim Kneipenquiz voll auf seine Kosten.

Quelle: www.moses-Verlag.de

Geschichtliches zum Kneipenquiz

Werfen wir zunächst einmal einen Blick in die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Dort finden wir zum Thema Pubquiz/Kneipenquiz folgenden Eintrag, den ich hier mal auszugsweise zitiere.

Das Pubquiz (dt.: Kneipenquiz) ist eine weitverbreitete britische Tradition: Man trifft sich an einem Abend in einer Kneipe und spielt zusammen Quiz. In Großbritannien und Irland finden Pubquiz statistisch gesehen in fast jedem zweiten Pub statt. In Deutschland wurden Kneipenquiz früher hauptsächlich in irischen und schottischen Pubs veranstaltet, im 21. Jahrhundert greifen auch viele deutsche Gaststätten einen allgemeinen Trend zum Quiz auf, der in Deutschland meist Table Quiz genannt wird.

Einheitliche Regeln für ein Quiz in einer Kneipe gibt es nicht, aber die verschiedenen Quiz haben dennoch viele Gemeinsamkeiten. Gespielt wird zumeist in (Tisch-)Teams, die gegeneinander antreten. Am Ende gewinnt das Team mit den meisten Punkten, d. h. den meisten richtig beantworteten Fragen. Zumindest in Deutschland werden Pubquiz meist nicht von den Wirtsleuten der Kneipen selbst durchgeführt, sondern von einzelnen oder mehreren Quizmastern, die die Fragen ausarbeiten, stellen und die Antworten auswerten.

Ein Pubquiz geht üblicherweise über mehrere Runden, in denen Quizfragen aus verschiedenen Kategorien gestellt werden. Die Quizfragen sind im Idealfall so konzipiert, dass sie einerseits nicht zu leicht sind, aber andererseits in der Gruppe – durch Diskussion – gelöst werden können.

Manche Pubquiz kosten eine kleine Teilnahmegebühr pro Person. Dieses Geld fließt meistens in einen Jackpot. Viele Pubquiz sind aber kostenlos, da sie den Umsatz des veranstaltenden Pubs ansteigen lassen.

Das Spiel

Da es schwer ist und selten vorkommen wird, dass wir am heimischen Spieltisch mit mehreren Teams gegeneinander spielen können, spielen wir hier beim Kneipenquiz gemeinsam als ein Team gegen vier fiktive, gegnerische Teams.

Vorbereitung

Moses KneipenquizDie Spielfiguren der fiktiven Teams werden zusammen mit unserer Spielfigur (Eule) auf dem Feld „Null“ der Zählleiste positioniert. Da die Eule in der Mythologie und Esoterik als Sinnbild für Weisheit steht, eine gelungene Assoziation. Aber das nur am Rande.

Anschließend werden fünf Punktekärtchen der gewählten Schwierigkeitsstufen aufgedeckt. Sie geben an, welche Spielfigur bei einer richtig oder falsch beantworteten Frage um wie viele Felder gezogen werden darf/muss.

Abschließend wird eine Quizkarte gezogen, die Sanduhr (5 Minuten) gestartet und schon kann es losgehen.

Ablauf

Ein Spieler liest nun alle fünf Fragen der Karte nacheinander oder einzeln vor. Dann werden einfach nur die fünf Antworten auf einem Papier, hier der Spielblock, notiert. Ist die Uhr abgelaufen oder alle Fragen sind beantwortet, wird aufgelöst. Auf der Rückseite der Quizkarte stehen die Lösungen. Je nach aktuellem Punkteplättchen werden nun für jede einzelne Frage die entsprechenden Figuren bewegt. Dabei gilt, ist eine Frage richtig beantwortet worden, bewegt sich unsere Eule auf jeden Fall um ein Feld vorwärts. Wurde der Frage zuvor ein Punkteplättchen mit Eule zugeordnet, umso besser. Dann läuft die Eule noch weitere Felder vorwärts. Zeigt das zugehörige Punkteplättchen eine gegnerische Spielfigur, so wandert diese je nachdem, ob die Frage richtig oder falsch beantwortet wurde mehr oder weniger Felder vorwärts.

Sind so alle Fragen aufgelösten Spielfiguren bewegt, geht es weiter mit der nächsten Runde und den nächsten fünf Fragen.

Ende

Eine Runde Kneipenquiz endet nach fünf Runden. Dann wurden insgesamt 25 Fragen bearbeitet und hoffentlich richtig beantwortet. Wenn dann noch die Eule auf der Punkteleiste vor allen anderen Spielfiguren steht, herzlichen Glückwunsch, dann hat das Rateteam gemeinsam gewonnen.

Erweiterungen und Varianten

Zwischenzeitlich würde eine erste Erweiterung veröffentlicht. Sie bringt 50 Karten mit jeweils fünf Fragen. Das macht also 250 unterhaltsame Fragen aus unterschiedlichen Themenbereichen. Darunter einfache Fragen aus dem Bereich Allgemeinwissen, aber auch Hammer-Fragen aus spezifischen Themenbereichen.

 

KQuiz FussballeditionAnfang 2020 erschien die Variante „Fußball“ mit 750 Fragen rund ums Leder und im stylishen Fußballlook. Hier können alle Stammtischtrainer und Hobby-Ball-Historiker zeigen, was sie wissen.

 

Unsere Meinung

Kneipenquiz ErweiterungDas Kneipenquiz ist Bei uns ein fester Bestandteil, wenn wir in lockerer, geselliger Runde ein Quizspiel machen wollen. Das tolle daran ist, dass immer einer dabei ist, der irgendetwas weiß. Und wenn man einmal überhaupt keine Idee hat, freut und staunt man gemeinsam über die Auflösung. Eine gewisse Eigendynamik und einen zusätzlichen Ansporn, bringen die fiktiven Gegner ins Spiel. Man will natürlich immer besser sein als diese „Flaschen“.

Gerade auch wenn Wenigspieler oder Spielemuffel am Tisch sitzen, kann man diese mit einem Kneipenquiz ebenfalls begeistern. Und wenn einer sagt, er möchte nicht mitspielen, OK. Spätestens nach den ersten paar Fragen wird er sich einmischen und sein Wissen einbringen.

Unsere Mitspieler zum Kneipenquiz

Michael vom Seetroll in Konstanz meint:

Ich finde es gut und angenehm zu spielen. Da es kooperativ ist, fühlt sich keiner am Tisch unter Druck gesetzt.

Philip sagt:

Die teilweise verrückten Fragen und das gemeinsame Spielen gegen die KI-Gegner gefallen mir gut. Wenn nicht zu abstruses Wissen abfragt wurde, war es jedes Mal eine Gaudi.

© 17.04.2020 Oliver Sack

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Abbildungen der Spiele und Regelauszüge ©Moses Verlag / Fotos: © Oliver Sack
Dies ist keine Werbung, dies ist eine rein sachliche Meinungsäußerung zu einem Produkt.


Der Einfachheit halber, verwende ich die maskuline Schreibweise in meinen Texten. Wenn ich von „Spieler“ schreibe, meine ich natürlich immer auch „Spielerinnen“ bzw. „Spieler m/w/d“ – um hier mal politisch korrekt zu bleiben, bevor jemand aus einem Loch kriecht und meckert. Das gilt übrigens auch für Grammatik und Rechtschreibung.

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